Rado Bau

Fassadendämmung & WDVS

in Augsburg, München und Südbayern

Wann empfiehlt sich ein WDVS und wann eine hinterlüftete Vorhangfassade?

Fragen & Antworten zur Fassadendämmung

Wann empfiehlt sich ein WDVS und wann eine hinterlüftete Vorhangfassade?
Ein WDVS ist für die meisten Wohngebäude die wirtschaftlichste Variante, um hervorragende Dämmwerte bei überschaubarem Investitionsaufwand zu erzielen. Eine hinterlüftete Vorhangfassade (VHF) eignet sich besonders für gehobene gestalterische Ansprüche mit Platten- oder Holzoptik, bei stark geschädigter Bausubstanz oder für höhere Gebäudeklassen mit speziellen Brandschutzanforderungen. Die VHF zeichnet sich durch eine außerordentlich lange Lebensdauer aus.
Wie lange dauert die Fassadendämmung an einem Einfamilienhaus?
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit ca. 200m² Fassadenfläche liegt die Ausführungszeit in der Regel bei 4 bis 6 Wochen. Dieser Zeitraum beinhaltet Gerüstaufbau, Untergrundvorbereitung, Dämmplattenmontage, Gewebearmierung, zweilagigen Putzauftrag und Spenglerarbeiten. Witterungsabhängige Trocknungszeiten planen wir von vornherein verlässlich ein.
Welchen U-Wert und welche Dämmstärke schreibt das Gesetz vor?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt bei der energetischen Sanierung der Außenwand einen U-Wert von maximal 0,24 W/m². Dies wird in der Regel mit 14cm bis 16cm Dämmstoffstärke (WLG 035) erreicht. Um höhere Förderstufen (z. B. KfW-Effizienzhaus) zu erzielen, kommen Dämmstärken von 18cm bis 22cm zum Einsatz. Wir berechnen den passenden Wandaufbau präzise für Ihr Objekt.
Welche Fördermittel können für die Fassadensanierung genutzt werden?
Über das BAFA (BEG EM) erhalten Sie für energetische Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Investitionszuschuss von 15 %. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, erhöht sich der Zuschuss auf 20 %. Bei einer Umstellung des gesamten Gebäudes auf einen KfW-Effizienzhaus-Standard stehen über das KfW-Programm 261 zinsgünstige Kredite mit attraktiven Tilgungszuschüssen bereit.
Warum sollten Fassaden stets vollständig gedämmt werden?
Eine nur teilweise gedämmte Fassade (z. B. Beschränkung auf die Nordseite) führt an den Übergangsbereichen zu ausgeprägten Wärmebrücken. Dies erhöht das Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelbildung auf der Innenseite der ungedämmten Wände. Zudem knüpfen Fördergeber ihre Zuschüsse an die vollständige Bearbeitung der jeweiligen Bauteilfläche. Wir beraten Sie gerne zu einer förderfähigen Gesamtlösung.